Alex Lépic: Lacroix und die stille Nacht von Montmartre

Weihnachten in Paris – und ein neuer Fall für Lacroix
Alex Lépic Lacroix und die stille Nacht von Montmartre Paris Krimi

Lacroix und die stille Nacht von Montmartre ist der mittlerweile dritte Band um den etwas altmodischen, aber klugen und liebenswerten Commissaire Lacroix. Die Figur stammt aus der Feder von Alec Lépic, ein Pseudonym von Alexander Oetker, Journalist und Frankreich-Experte. Die Wohlfühlkrimis erscheinen beim Kampa Verlag.

Lacroix und die stille Nacht von Montmartre – Darum geht’s:

Es ist Dezember in Paris, nur noch wenige Tage bis Weihnachten und Commissaire Lacroix hat kaum etwas zu tun. Das erste Mal seit Jahrzehnten versinkt die wunderschöne Stadt an der Seine unter einer weißen Schneedecke. Doch die Festtagsstimmung wird getrübt, als in Montmarte auf dem Place du Tertre die Weihnachtsbeleuchtung gestohlen wird. Als kurz darauf auch noch der Weihnachtsbaum gefällt wird und der Täter scheinbar nicht vor weiteren, noch radikaleren Schritten zurückschreckt, ist Lacroix vom Ermittlungsfieber gepackt. Schafft er es, die seltsamen Vorkommnisse noch vor Weihnachten aufzuklären?

Winterlicher Cosy-Crime in der Stadt der Liebe

Was gibt es Schöneres als Paris im Schnee! Auch der dritte Band um Commissaire Lacroix ist wieder ein richtiger Wohlfühlkrimi, diesmal mit der Extraportion Weihnachtsfeeling. Der Kommissar langweilt sich, denn alles was passiert, sind Verkehrsunfälle infolge des Schnees. Die kleine Meldung über die gestohlene Weihnachtsbeleuchtung macht ihn neugierig und er wittert früh, dass etwas Größeres dahintersteckt. Also folgt der Leser dem sympathischen Kommissar mit der Pfeife und dem Hut hinauf auf den Hügel Montmartre, dem Reich der Pariser Künstler. Lacroix und seine Kollegin aus dem 18. Arrondissement stehen vor einem Rätsel und auch der Leser ist ratlos, was hier gespielt wird. Ist ein Weihnachtshasser am Werk? Oder radikale Linke, die gegen große Konzerne wettern?

Alte Stadt, alte Bekannte

Auch in diesem dritten Band gelingt es Alex Lépic wieder hervorragend, das Flair von Paris auf die Seiten zu bringen. Anhand der Beschreibungen von Straßen, Plätzen und Gebäuden kann man sich die altehrwürdige, weiße Stadt so gut vorstellen als sei man mittendrin. Man bekommt Lust, sich das Buch zu schnappen und in den nächsten Flieger oder Zug nach Paris einzusteigen, um mit Lacroix durch die Stadt zu streifen. Wer die beiden vorhergehenden Romane gelesen hat, trifft auf alte Bekannte, aber auch neue Gesichter kommen hinzu. Im Zentrum steht der Kommissar, den alle nur „Maigret“ nennen.

Fazit: Lacroix und die stille Nacht von Montmartre

Wer Wohlfühlkrimis oder Paris oder Weihnachten oder alles zusammen liebt, dem sei Lacroix und die stille Nacht von Montmartre wärmstens ans Herz gelegt! Man muss die Vorgängerbände nicht unbedingt kennen, um diesen hier zu verstehen, doch allein schon wegen der Figur Lacroix empfehle ich es sehr. Mich hat das Buch wieder mehr als überzeugt – ich finde, die Lacroix-Krimis sind einfach wunderschön und sehr atmosphärisch geschrieben! Wenn dann in der Stadt der Liebe auch noch Schnee liegt und Weihnachten kurz bevor steht, kann eigentlich nichts schiefgehen!
 
Du bist interessiert, wie ich die anderen Bände fand? Hier gehts zu den Rezensionen:
– Band 1: Lacroix und die Toten vom Pont Neuf
– Band 2: Lacroix und der Bäcker von Saint-Germain

Lacroix und die stille Nacht von Montmartre

Autor*in: Alex Lépic
Kategorie*n: Kriminalroman
ISBN: 978-3-311-12517-4
Verlag: Kampa
Seiten: 208
Copyright: Kampa Verlag
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